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EINFACH VIELFÄLTIG

Im Kölner Zoo haben mehr als 10.000 Tiere ein neues Zuhause gefunden –
so viele, wie in kaum einem anderen Tierpark in Deutschland.

UNTERNEHMEN KÖLNER ZOO

Hier finden Sie Infos kompakt rund um unseren Zoo:

Wir über uns

Rund 10.000 Tiere auf mehr als 20 Hektar – und über 1 Millionen Besucher pro Jahr: Erfahren Sie mehr über das traditionsreiche Unternehmen Kölner Zoo.

Leitbild des Kölner Zoos

Unser Leitbild umfasst eine klare Zielvorstellung und gemeinsam getragene Werte als Orientierungsgrundlage für das Verhalten und Handeln im Kölner Zoo.

Zukünftige Entwicklung und Masterplan

Auch in Zukunft wird sich der Kölner Zoo weiterentwickeln und dabei die besondere Kombination historischer Anlagen mit großzügigen naturnahen Anlagen erhalten.

Arbeiten im Kölner Zoo

Von der Savannenlandschaft des Elefantenparks über den Dschungel im Urwaldhaus bis hin zum tropischen Regenwald: Arbeiten Sie hautnah bei den exotischsten Tieren der Erde.

Jahres- und Geschäftsberichte

Lückenlos und transparent: Machen Sie sich mit unseren Jahres- und Geschäftsberichten Ihr eigenes Bild über die zahlreichen Aktivitäten des Zoos.

Zeitschrift des Kölner Zoos

Ob Wissenswertes über seltene Tiere oder der Fortgang aktueller Erweiterungsprojekte: Informieren Sie sich aus erster Hand über Kölns Arche Noah.

Zoo Magazin

Erfahren Sie das Neueste aus dem Kölner Zoo.

Aktuelle Ausschreibungen des Kölner Zoos

Geschichte des Kölner Zoos

In Köln, einer der ältesten Städte Mitteleuropas, wird Tradition groß geschrieben. Auch der Kölner Zoo legt viel Wert auf seine Geschichte. Schließlich ist der Tierpark der drittälteste Zoo in Deutschland. Verfolgen Sie hier unsere Entwicklung im bebilderten Zeitraffer.

1860

Gründung der Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln auf Initiative des Kölner Oberschullehrers Dr. Casper Garthe. Seiner Empfehlung folgend wurde der Mediziner Dr. Heinrich Bodinus zum ersten Direktor des Zoos bestellt. Innerhalb von 10 Monaten wurden 40 Tieranlagen aus dem Nichts errichtet, sodass der Kölner Zoo seine Tore am 22. Juli 1860 für das Publikum öffnen konnte.

1863

Bau des alten Elefantenhauses im maurischen Stil. Zunächst als Giraffen- und Antilopenhaus konzipiert, folgte zwei Jahre später der Anbau für Elefanten. Während seiner langen Geschichte beherbergte das Haus verschiedene Tierarten wie etwa Giraffen, Antilopen, Elefanten, Flusspferde, Nashörner und Tapire. Es ist heute das älteste erhaltene Gebäude im Kölner Zoo.

1884

Bau der drei Rinderhäuser im Schweizer Blockhausstil. Die ursprünglich neun vergitterten Außenanlagen wurden 1958 durch drei sichtfreie Gräben ersetzt. Heute leben in den zusammengelegten 2 Außenanlagen vor der Kulisse der historischen Rinderhäuser Moschusochse und Bison.

1887

Bau des historischen Seelöwenfelsen. Kriegsbedingte Reparaturen und Umbauten in den Jahren 1955 und 1961 folgten. Pünktlich zum 120-jährigen Jubiläum wurde die Anlage teilsaniert, sodass wie zu Zeiten der Inbetriebnahme wieder der alte Wasserfall sprudelt.

1899

Bau des großen Vogelhauses im Stil einer russischen Kathedrale. Dieses Haus durchlebte während seiner langen Geschichte diverse Veränderungen. So lebten hier nach 1903 sogar Schimpansen und Orang-Utans. Das Haus wurde im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört. Der Vogelbestand nahm zugunsten von Tieren wie Gorillas, Bonobos und Krallenaffen ab. Nach dem 1985 durchgeführten Umzug der Primaten in das neue Menschenaffenhaus wurde das Haus für südamerikanische Vögel und Kleinaffen umgestaltet. Der Masterplan sieht vor, das Südamerikahaus zukünftig unter Beibehaltung seiner historischen Außenfassade zu sanieren. Im Innenbereich wird ein begehbares Tropenhaus für die Tiere des südamerikanischen Kontinents entstehen.

1914

Bau des Pavianfelsen im Stil der von Carl Hagenbeck eingeführten Panorama- und Freisichtanlagen. Der fast zehn Meter hohe Felsen beherbergt auch heute noch die sehr agilen Mantelpaviane. Über 500 junge Mantelpaviane erblickten auf der Affeninsel bereits das Licht der Welt. Heute beleben rund 70 Mantelpaviane diese historische und bei vielen Besuchern beliebte Anlage.

1914-1936

Während des 1. Weltkrieges und der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre stagnierten die Entwicklungsprojekte im Kölner Zoo. Als Folge übernahm die Stadt die Mehrheit der Aktien, bewahrt damit den damaligen Zoo vor der Schließung. Sie trägt bis heute die Verlustabdeckung.

1945-1947

Schließung und Wiedereröffnung des nahezu völlig zerstörten Zoos. Ein Großteil der Tiere hatte den Krieg nicht überlebt. Trotz des spärlichen Tierbestandes strömten die Menschen wieder in den Zoo und konnten somit im zerstörten Köln eine Oase der Ruhe genießen.

1957-1958

Die Stadt Köln legt einen Idealplan für die künftige Neugestaltung des Zoos vor. Das Gelände wird auf 20 Hektar vergrößert. Der Zoo ist damit viermal so groß wie in seinem Gründungsjahr 1860.

Die Erstausgabe der Zoozeitschrift „Freunde des Kölner Zoos“ erscheint. Sie richtet sich bis heute an Freunde und Förderer des Zoos. 2017 erscheint sie bereits im 60. Jahrgang.

1964

Der Kölner Zoo eröffnet als erster deutscher Zoo eine Zooschule und bietet fortan ein umfangreiches pädagogisches Angebot für Kindergärten und Schulen. Zum 50-jährigen Jubiläum bekommt die Zooschule im Jahr 2014 im Obergeschoss des Clemenshof neue Räumlichkeiten. Den Zooschullehrern steht modernste Technik zur Verfügung, um die jährlich rund 20.000 Schülerinnen und Schüler für die Tierwelt zu begeistern.

1971

Im Rahmen der in Köln stattfindenden Bundesgartenschau wird das Aquarium inklusive integriertem Terrarium und Insektarium eröffnet. Mit Baukosten von 34 Mio. DM ist es bis heute das verhältnismäßig größte und teuerste Projekt in der Geschichte des Kölner Zoos. Bis heute ist das Aquarium ein beliebtes Besucherziel. Es beherbergt mit diversen Reptilien, Amphibien, Fischen und Insekten knapp die Hälfte der im Kölner Zoo lebenden Arten.

1973

Das Lemurenhaus wird eröffnet, dass zur damaligen Zeit wegen seiner zahlreichen Zuchterfolge Weltruf erlangte. Heute ist es unter dem Namen Madagaskarhaus bekannt. Es bietet u.a. nicht nur dem seltenen und stark bedrohten Großen Bambuslemuren ein Zuhause, sondern beinhaltet auch eine Anlage für Schildkröten, Amphibien und Vögel dieser einzigartigen Inselwelt.

1982

Gründung des Fördervereins „Freunde des Kölner Zoos“. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Fördervereins konnte eine Vielzahl kleiner und großer Projekte umgesetzt werden. Dazu zählen u.a. das Regenwaldhaus, der Elefantenpark und der Hippodom.

1985

Zum 125-jährigen Jubiläum des Zoos wird das Urwaldhaus für Menschenaffen eröffnet. Die nächsten Verwandten des Menschen leben hier in großzügigen Innenanlagen inmitten eines tropischen Regenwaldes.  Nachdem Orang-Utans und Gorillas sofort entsprechende Außenanlagen zur Verfügung standen, folgte 1996 die Eröffnung der Außenanlage der Bonobos.

1987-1997

Eine Vielzahl weitläufiger und auch heute noch moderner Anlagen wird eröffnet. So entstanden in dieser Zeit u.a. die naturnahen Anlagen für Geparden, Kleine Pandas, Leoparden und Okapis. Als Projekt des Fördervereins wird 1997 das Eulenkloster eröffnet.

2000

Der REGENWALD, das neue Tropenhaus für südostasiatische Tiere und Pflanzen, wird eröffnet. Erstmals erleben Besucher Vögel, Reptilien und Flughunde in einer Erlebnishalle ohne Absperrung.

Der letzte Eisbär verlässt den Kölner Zoo. In den Folgejahren wird die alte Eisbärenanlage zunächst für ein Seehunde-Forschungsprojekt der Universität Bochum genutzt. 2010 folgt dann die Umgestaltung der Anlage für die Flugschau.

2004

Der Elefantenpark Köln, der größte Auslauf für asiatische Elefanten nördlich der Alpen, wird eröffnet. Auf einer Fläche von zwei Hektar können bis zu 20 Tiere ohne den direkten Kontakt zu ihren Pflegern gehalten werden und somit in ihrem natürlichen Sozialverband leben.

Die AG Zoologischer Garten Köln übernimmt die Zoo Gastronomie GmbH. Das Tagesgeschäft der Gastronomie liegt nun in der Verantwortung des Zoos.

2007

Auf das altersbedingte Ausscheiden von Zoodirektor Prof. Dr. Gunter Nogge folgen Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg als neuer Zoo-Vorstand. Prof. Theo B. Pagel verantwortet als Direktor den biologischen Bereich. Christopher Landsberg übernimmt die kaufmännische Leitung.

2010

Pünktlich zum 150-jährigen Zoojubiläum wird der Hippodom eröffnet. Inmitten einer nachgebildeten afrikanischen Flusslandschaft leben hier in großzügigen Anlagen Flusspferde, Krokodile, Antilopen und verschiedene Vogel- und Kleinsäugerarten.

2012

Eröffnung der Anlage für Große Ameisenbären, welche sich thematisch an die bereits 2008 eröffnete Tapiranlage anschließt und somit den südamerikanischen Bereich des Zoos erweitert.

2014

Eröffnung des Clemenshof. Er ist einem bergischen Kleinbauernhof nachempfunden. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion. Zudem können sie den Tieren im neuen Streichelzoobereich ganz nahe kommen. Im Obergeschoss des Clemenshof entstehen großzügige moderne Räumlichkeiten für die Zooschule.
Als bekanntester Bewohner des Clemenshof zieht Hennes VIII., das Maskottchen des 1. FC Köln, in den Kölner Zoo. Mit seiner neuen Partnerin Anneliese erfreut er seitdem nicht nur die Kölner Fußballfans.
Die beiden ZooShops werden komplett modernisiert und als Tochterunternehmen in die AG Zoologischer Garten Köln eingegliedert. Der größere der beiden ZooShops eröffnet im Untergeschoss des neuerbauten Clemenshofs. Das bisherige Shop-Gebäude im Nebeneingang wird komplett saniert und ebenfalls neu eröffnet.
Auf der Fläche der alten Gastronomie entsteht ein vollständiger Neubau in modernem Gewand. Die seit 2004 in die AG Zoologischer Garten Köln eingegliederte Gastronomie kann nun auch in einem separaten Anbau Events und Veranstaltungen ausrichten.

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